Umlegungsgebiet

Umlegungsgebiet – Definition und Verfahren

Ein Umlegungsgebiet ist ein durch Beschluss der Gemeinde festgesetztes Gebiet, in dem eine Umlegung nach §§ 45 ff. BauGB durchgeführt wird. Ziel ist die Neuordnung von Grundstücken, um eine plangerechte Bebauung zu ermöglichen.

Zweck der Umlegung

Durch Zusammenlegung und Neuverteilung entstehen bebaubare Grundstücke, die den Festsetzungen des Bebauungsplans entsprechen. Gleichzeitig werden Flächen für öffentliche Zwecke (Straßen, Verkehrsflächen, Grünflächen) bereitgestellt. Das Ziel ist wertgleicher Tausch – Abweichungen führen zur Abrechnungsspitze.

Bedeutung für die Immobilienbewertung

Im Umlegungsgebiet bestehen Verfügungsbeschränkungen: Grundstücksverkaufekönnen der Genehmigung der Umlegungsstelle bedürfen. Bei der Wertermittlung ist zu berücksichtigen, ob ein Grundstück in einem laufenden Umlegungsverfahren liegt.

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