Makrolage – Definition und Bedeutung
Die Makrolage beschreibt die regionale und überregionale Einbettung einer Immobilie: wirtschaftliche, demografische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen, die den Immobilienmarkt eines Gebiets prägen. Sie bildet zusammen mit der Mikrolage das vollständige Lagebild.
Faktoren der Makrolage
Relevante Faktoren: wirtschaftliche Stärke der Region (BIP, Arbeitslosigkeit), Bevölkerungsentwicklung, Infrastrukturqualität (Autobahn, Bahn, Flughafen), Hochschul- und Bildungslandschaft, Kaufkraftniveau sowie Image der Stadt oder Region.
Heidelberg als Beispiel
Heidelberg besitzt eine ausgezeichnete Makrolage: Universitätsstadt mit internationaler Ausstrahlung, starke Wirtschaft im Rhein-Neckar-Dreieck, hervorragende Verkehrsanbindung und starke Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeimmobilien. Dies spiegelt sich in überdurchschnittlichen Bodenrichtwerten und Liegenschaftszinsätzen wider.
